Tapetenchemie
Chemie für Tapeten
Jede Inneneinrichtung beginnt mit den Wänden, die viele Jahre lang mit Tapeten bedeckt waren. Kein Wunder, denn sie sehen in jeder Einrichtung äußerst attraktiv aus. Durch die Vielzahl von Mustern, Farbvariationen und spezifischen Eigenschaften eignen sie sich für absolut alle Bereiche. Damit es aber lange Zeit tadellos aussieht, muss man sich um eine professionelle Tapetenchemie kümmern und die richtige Tapeziermethode anwenden. Im Angebot unseres Shops finden Sie eine große Auswahl an Mitteln, mit denen Sie das Innere Ihres Hauses problemlos tapezieren und ihm einen Hauch von Frische verleihen können. Es lohnt sich, daran zu denken, wie man einen Kleber für die Art der Tapete auswählt und auf welche Eigenschaften dieses speziellen Stoffes man besonders achten sollte.
Kleber für schwere Tapeten - wie wählt man den richtigen Kleber?
Auf dem Markt gibt es viele Tapezierprodukte, die sich unter anderem in ihrer Dichte unterscheiden. Die meisten von ihnen müssen zunächst mit Wasser verdünnt werden, es gibt aber auch solche, die sofort nach dem Öffnen der Verpackung verwendet werden können. Welcher Kleber sich am besten für die gewählte Tapete eignet, hängt in erster Linie von ihrer Dicke und Beschaffenheit ab. Es wird davon ausgegangen, dass der Kleber umso dünner sein sollte, je dünner die Tapete ist. Daher zeichnet sich der geeignete Kleber für schwere Tapeten durch eine wesentlich höhere Dichte aus und erfordert eine geringere Wassermenge zur Verdünnung als Kleber für Papiertapeten. Vliestapetenkleber oder Kleber für Vliestapeten sollte dicht sein und nur wenig mit Wasser verdünnt werden. Diese Art von Material ist nicht für das direkte Auftragen des Klebers geeignet. Denken Sie also daran, den Kleber erst kurz vor dem Anbringen jeder neuen Tapetenbahn auf die Wand aufzutragen. Es lohnt sich auf jeden Fall, die Empfehlungen des Herstellers zu befolgen.
Worauf ist bei der Auswahl von Tapetenkleister zu achten?
Bei der Wahl des Tapetenklebers sollte man einige wichtige Punkte beachten, damit man sich einer anspruchsvolleren und angenehmeren Tätigkeit zuwenden kann, nämlich dem Tapezieren von Wänden. Vor dem Kauf sollten Sie vor allem die Zusammensetzung lesen. Ein qualitativ hochwertiges Mittel sollte fungizide Substanzen, Methylcellulose, Harz und Veredelungszusätze sowie Mittel enthalten, die die Gefahr des Verspritzens des Präparats beim Auftragen auf die Wand oder Tapete verringern. Damit wird sichergestellt, dass sie nicht nur wirksam, sondern auch dauerhaft ist. Wenn Sie ein hochwertiges Produkt suchen, wählen Sie eines, das vom Forschungs- und Entwicklungszentrum zertifiziert wurde, was die Einhaltung der vorläufigen technischen Bedingungen garantiert. Das Zertifikat bestätigt unter anderem die schnelle Trocknung des Klebers, die einfache Anwendung, die Widerstandsfähigkeit gegen Scheuern sowie die Wasserdampfdurchlässigkeit, die äußerst wichtig ist. Die Dampfdurchlässigkeit verhindert, dass sich unter der Tapetenschicht ein Milieu bildet, das die Entwicklung von Schimmel und Pilzen begünstigt.
Die Wahl des Klebers sollte auch davon abhängen, welche Fläche tapeziert werden soll. Sie können je nach Ihrem Bedarf ein Mittel von 200 g oder 10 kg kaufen. Die meisten Klebemittel müssen je nach Tapetenart verdünnt werden, so dass es sich lohnt, eine Grundkalkulation anzustellen, um nur die erforderliche Menge des Präparats zu kaufen. Der gleiche Kleber ist daher bei Papiertapeten wesentlich effektiver als bei Vliestapeten. Man schätzt, dass je nach Dicke und Beschaffenheit der Tapete 200 g Leim für die Verlegung von 4 bis 8 Tapetenrollen ausreichen. Auch die Art der Zubereitung des Klebstoffs selbst ist wichtig - wenn er mit Wasser verdünnt werden muss, sollten Sie sich streng an die Empfehlungen des Herstellers halten.


